Weststadtzentrum wiedereröffnet

Ein Kaffee mit den Nachbarn, Unterstützung bei Formularen oder einfach ein Ort, an dem man willkommen ist: Mit der Wiedereröffnung des Weststadtzentrums bekommen die Menschen im Quartier genau diesen Raum zurück. Offen, niedrigschwellig und nah am Alltag.

Das Weststadtzentrum im Groner Blümchenviertel ist wieder geöffnet. Für viele im Stadtteil bedeutet das vor allem eines: Ein vertrauter Ort ist zurück. Ein Ort, an dem man einfach vorbeikommen kann – ohne Termin, ohne große Hürden. Nach rund einem Jahr Umbauzeit hat die BFGoe das Stadtteilzentrum neu aufgestellt. Ziel war nicht nur eine bauliche Modernisierung, sondern vor allem bessere Bedingungen für Begegnung, Unterstützung und gemeinsames Tun.

Schon heute zeigt sich, wie breit das genutzt wird. Menschen kommen ins Weststadtzentrum, um Fragen zu klären, Unterstützung bei Anträgen zu bekommen oder sich beraten zu lassen. Andere nutzen die offenen Treffpunkte, nehmen an Kursen teil oder bringen eigene Ideen ein. Das Angebotsspektrum reicht von Sozial- und Arbeitsberatung über praktische Angebote wie Reparaturmöglichkeiten bis hin zu niedrigschwelligen Lern- und Begegnungsformaten. Wichtig bleibt: Der Zugang ist bewusst einfach gehalten. Es geht nicht darum, ob jemand „reinpasst“, sondern darum, was gebraucht wird. Diese Haltung prägt die Arbeit vor Ort und war auch bei der Wiedereröffnung zentral. 

Auch räumlich wurde neu gedacht. Die Büros sind ins Obergeschoss gezogen, sodass im Erdgeschoss mehr Platz für Angebote und Begegnung entstanden ist. Das merkt man sofort: Die Räume sind offener, heller und stärker auf Nutzung ausgelegt. 

Die nächsten Schritte sind bereits angelegt. Öffnungszeiten sollen ausgeweitet, Angebote weiterentwickelt werden. „Für uns ist entscheidend, dass das WeZet sich an dem orientiert, was im Stadtteil tatsächlich gebraucht wird. Wir wollen uns mit den Menschen vor Ort entwickeln“, erklärt die Leiterin des WeZets, Sophie Wagner. Die Botschaft ist klar: Das Weststadtzentrum bleibt ein offener Ort für alle und entwickelt sich gemeinsam mit dem Stadtteil.

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