Entdecken. Mitmachen. Durchstarten.

Hobeln, Reifen wechseln, eine gesunde Mahlzeit planen oder Fotos bearbeiten: Beim Aktionstag „Jugend am Markt“ verwandelte sich der Göttinger Marktplatz in eine Jugendwerkstatt auf Zeit. Manchmal braucht es nur eine Gelegenheit, sich auszuprobieren, um Fähigkeiten auf die Spur zu kommen.

Erneut luden die Jugendwerkstätten dazu ein, ihr Angebot kennenzulernen. Zahlreiche Schüler*innen, Lehr- und Fachkräfte auch aus dem Göttinger Umland nutzten die Gelegenheit, an den Mitmachstationen selbst aktiv zu werden und in fünf verschiedene Berufsfelder einzutauchen. 

Ziel der Jugendwerkstätten ist es, junge Menschen nach der allgemeinen Schul- und Berufsschulpflicht Orientierung beim Übergang von der Schule in Ausbildung, FSJ oder Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu vermitteln. Dafür arbeiten Teams aus Sozialpädagog*innen und Fachanleiter*innen Hand in Hand und begleiten die Jugendlichen während dieses Prozesses. 

Durch den hohen Praxisbezug in den Jugendwerkstätten sammeln sie nicht nur erste Erfahrungen in den Berufsfeldern Holzbearbeitung, Kfz & Metallhandwerk, Gesundheit & Soziales sowie Mediengestaltung, sondern auch erstes Fachwissen. Zusätzlich werden auch Bewerbungssituationen trainiert, die Bewerbungsmappe geprüft und soziale Kompetenzen geschult. Schritt für Schritt werden mit den Teilnehmenden individuelle, konkrete und umsetzbare Ziele für ihre berufliche Zukunft erarbeitet.

„Formate wie ‚Jugend am Markt‘ sind wichtig für die berufliche Orientierung. Denn gerade, wenn noch nicht klar ist, wie es nach der Schule weitergehen soll, schaffen sie einen niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützungsangeboten und stärken durch das praktische Ausprobieren das Selbstverstrauen“, resümiert Ralf Ruther, Leiter der Abteilung Jugendwerkstätten und Jugendprojekte.

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Fünf verschiedene Berufszweige ausprobieren: Das geht bei der Aktion "Jugend am Markt". (Foto: BFGoe)