Fortsetzung in Planung

Im Mai 2015 startete das Projekt „MITTENDRIN“ mit dem Ziel, arbeitsuchende Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Nach drei Jahren endet nun das Modellprojekt zum 30. April. Eine Fortführung ist in Planung.

Großes Interesse auf dem Fachtag von MITTENDRIN im Oktober 2017. (Foto: BFGoe)

Nach drei Jahren endet nun das Modellprojekt zum 30. April mit einer Erfolgsbilanz. „Ursprünglich vorgesehen war, dass wir 210 Menschen beraten und davon 63 in den Arbeitsmarkt integrieren. Am Ende nutzten 352 Menschen unsere Beratung, 149 von ihnen konnten wir nachhaltig in den Arbeitsmarkt vermitteln, 49 sogar in eine Vollzeitbeschäftigung“, freut sich Projektleiterin Barbara Jahns-Hasselmann.

Den Schlüssel zu diesem Erfolg sieht sie in der gezielten Schulung der Inklusionsberaterinnen und – berater, im Einsatz der neuen Beratungsmethode „Dialektische Strategien in der Beratung“(DSB) und dem daraus resultierenden Mehr an Zeit in den Beratungsgesprächen. „Durch DSB konnten wir bei optimalen Kräfteeinsatz schnell Vermittlungserfolge erzielen. Das funktioniert, weil somit insbesondere die Teilnehmenden schnell aktiviert wurden“, erklärt Barbara Jahns-Hasselmann.

Nachdem nun die Finanzierung durch das Bundesarbeitsministerium endet, ist die BFGoe im Gespräch mit der Agentur für Arbeit, der Stadt und dem Landkreis Göttingen über eine Fortsetzung auf kommunaler Ebene. „Es wäre unsinnig angesichts des Bedarfs auf Seiten der Menschen mit Handicap und der Offenheit der Arbeitgeber für dieses Thema nicht weiterzumachen. Wir arbeiten an der Fortführung, wenn auch in kleinerem Umfang“, sagt BFGoe-Vorstand Christian Schmelcher. Und die Aussichten stehen gut: Die Agentur für Arbeit hat ihre Zusage bereits gegeben.